Mercedes-Benz-Museum und Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Landeshauptstadt Stuttgart baut auf ökologische
Flächenbefestigung
Seit Januar 2007 hat die Landeshauptstadt Stuttgart ein neues Abwassergebührensystem eingeführt. Die geplante Aufteilung in Schmutzwasser und Niederschlagswasser sorgt nach Ansicht der Stadtväter seit dem für eine gerechtere Gebührenverteilung. Schon seit vielen Jahren geht die Stadt selbst mit gutem Beispiel voran und achtet bei Baumaßnahmen auf eine möglichst geringe Versiegelung von Flächen. In vielen Fällen bewährt sich dabei der UNI-Ökostein.
Ökologische Vorteile des Pflastersystems sprechen für sich
Anwendungsbeispiele innerhalb der Stadtgrenzen für den UNI-Ökostein gibt es genug. Eines der repräsentativsten Projekte in einem ganz speziellen Umfeld ist die 400 Meter lange VIP-Zufahrt zwischen Parkplatz bzw. Parkhaus an der Mercedesstraße zum neuen Mercedes-Benz-Museum. Sie führt mitten durch die Trainingsplätze des VfB-Stuttgart. „Neben den zu erwartenden Belastungen der Fläche durch Pkws und kleine Busse sind es vor allem ökologische Vorteile, die für eine Entscheidung pro UNI-Ökostein ausschlaggebend waren.
Die Zufahrt besteht aus einer kombinierten Frostschutz- und Tragschicht, vier Zentimeter Edelsplitt aus Moränenmaterial und den 10 cm dicken UNI-Ökosteinen in einer Größenordnung von 1.300 Quadratmeter. Mit diesem Steinsystem wurden bereits in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gesammelt. So wurden bereits Ende der 90er Jahre auf der Bad Cannstatter Wasen knapp 70.000 Quadratmeter Fläche mit dem UNI-Ökostein befestigt. Der Belag stellte sich als sehr widerstandsfähig dar. Selbst bei hohen Belastungen durch Schausteller-Fahrzeuge und Fahrgeschäfte zeigt die Fläche keinerlei Verschiebungen oder Verformungen.
Das Steinsystem UNI-Ökostein setzt sich aus zwei jeweils achteckigen Steinsegmenten zusammen, die an allen Kanten abgeschrägt sind. In der Fläche ergeben sich durch diese Form die angesprochenen Wassereinläufe, die mit filterstabilem, auf die Bettung abgestimmten Splitt befüllt werden. Durch den engen Verbund nimmt es der Belag selbst mit Schwerverkehr auf.
Ökologische Pflastersteine für die WM 2006
Auch bei anderen Bauvorhaben schreibt die Stadt Stuttgart ökologische Pflastersysteme aus dem Hause Blatt aus. So z.B., bei verschiedensten Straßenbaumaßnahmen rund um die Mercedes-Benz-Arena, anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in unserem Lande. Damals nannte sich die größte Stuttgarter Fußballstätte noch Gottlieb-Daimler-Stadion und es gab einen großen Bedarf für neue Parkflächen und Gehwege in der Umgebung der Sportstätte. Da hier an den meisten Stellen neben der Wasserdurchlässigkeit des Belages auch eine komfortable Begehbarkeit der Flächen gewünscht war, entschied man sich von Seiten der Stadt für unser Sicker-Cityblockpflaster.
Charakteristisch für dieses Steinsystem ist seine spezielle Verzahnung, die ein Verdrehen und Kippen der Steine im verlegten Zustand verhindert.
Damit ist dieses System auch für das hohe Verkehrsaufkommen ausgelegt, welches vor und nach Fußballspielen rund um das Stadion zu beobachten ist. Gleichzeitig ermöglicht dieses Steinsystem aber auch eine ortsnahe Versickerung der anfallenden Niederschläge.
Der Stein wird aus haufwerksporigem Beton gefertigt und erfüllt damit spielend die geforderten Werte für die Wasserdurchlässigkeit in Höhe von 5,4 x 10 -5 m/s, was bedeutet, dass es auch bei einem stärkeren Regenereignis zu keinem Oberflächenabfluss kommen wird.









